Wenn man Krankenversichert ist…

… dann kann man was erzählen.
Kleine wahre Geschichte:
Vor ein paar Monaten begann die Odyssee. Schulterschmerzen und kribbeln im linken Arm. Diagnose: Karpaltunnelsyndrom. Soweit so gut. Jede Nacht wurde mit einer Schiene geschlafen, gebracht hat es aber nichts. Nach 4 Monaten gings wieder zum Arzt. Diesmal war es ein verklemmter Nerv in der Schulter der durch Krankengymnastik wieder besser werden sollte. Wurde aber immer schlechter.
Danach wieder zum Arzt. Der meinte, ein MRT wäre ganz gut. Dort hat sich dann ein Bandscheibenvorfall und ein -prolaps bestätigt. Dann gings mit dem Bericht aus dem MRT wieder zum Ortophäden. Der meinte, das sollte operiert oder mit Spritzen auskuriert oder mit Gymnastik oder oder oder. Da es in diesem Moment nicht sehr weh tat gab es auch keine Krankschreibung. Jetzt, nach 2 Tagen Briefe rumtragen sind aber wieder große Schmerzen da. Fahrradfahren ist ja auch nicht das beste bei einem Bandscheibenvorfall.
So und jetzt kommt der Kern der Geschichte. Der Orthopäde sagt, er schreibt niemand krank der keine Schmerzen hatte??!! Naja, also den Hausarzt angerufen. Der sagt, dafür ist der Orthopäde zuständig. Die AOK sagt, dann soll man sich halt einen anderen Orthopäden suchen, aber bekomm da mal einen Termin.
Und das alles nur, weil wir gesagt haben, wir wollen nicht gleich operieren, sondern erst mal alternativ etwas versuchen, Stichwort „Vitametik“.
Mal sehen was da noch draus wird. Mittlerweile sind wir mit der KÄV, also der Kassenärztlichen Vereinigung in Kontakt.
Werdet also nie krank, und wenn doch, dann sagts niemand!!!

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