Angefangen hat das ganze Elend als ich gegen 18 Uhr zu einem Dachstuhlbrand nach Wurmlingen alarmiert wurde.
Das war dann doch eher harmlos und wir konnten die längste Zeit unter einem Pavillion dem Regen trotzen.
Allerdings kam so viel Regen, dass wir schon über Funk hörten, was alles in der Umgebung passiert ist. Wir befürchteten, dass es wohl nicht mit dem kurzen Einsatz in Wurmlingen vorbei sein wird.
Und so wars dann auch. Kaum wieder zurück auf der Wache kam der Ausrückbefehl ins Landratsamt, um 100 Feldbetten einzuladen und damit in Liptingen in der Festhalle eine Notunterkunft für die Evakuierten des „Hühnerhofs“ – ein Hotel in der Nähe von TUT – ein zu richten.
in knapp 45 Minuten hatten wir das alles erledigt.
Während dessen bekamen wir mit, dass mittlerweile auch Teile von TUT unter Wasser stehen, da ein Auffangbecken für Hochwasser übergelaufen ist.
Also wurden wir wieder nach TUT zurück beordert um in der alten Festhalle noch eine Notunterkunft ein zu richten.
Alles in allem ging das ganze dann bis 2.30 Uhr.
Leider war das dann noch nicht alles, denn um da. 4.30 Uhr ging dann nochmal der Alarm los wegen einem Alarm der Brandmeldeanlage in einem Altersheim in TUT-Möhringen. Zum Glück wurde dieser Alarm nach ein paar Minuten wieder zurück genommen. Das wäre dann noch die Krönung gewesen.
Soviel zu meiner „tollen“ Nacht.
Gute Nacht.