Und wieder ein nächtlicher Einsatz

Keine Ahnung was gerade los ist.
Letzt Nacht um ca. 23.00 ist schon wieder das Alarm los gegangen.
Diesmal wurde ein 83-jähriger Mann aus dem Krankenhaus Tuttlingen vermisst.
Riesen Aktion wurde da gestartet. Das schlimme war, er war Demenzkrank aber körperlich sonst noch sehr fit, d.h. der kann in kürzester Zeit ganz schön weit kommen.
Dem war aber nicht so. Das Krankenhauspersonal hat den Mann schon 3,5h lang gesucht und nicht gefunden, deshalb wurde dann schlussendlich der Suchdienst alarmiert incl. Hundestaffel.
Dabei hatte eine der Nachtschwestern die den Auftrag hatte in den Katakomben des Krankenhauses zu suchen ihren Auftrag nicht richtig ausgeführt.
Der Mann lag wohlbehalten unter einer Treppe im Keller des Krankenhauses.
Trotzdem war die Nacht wieder gestört. Gegen 1 Uhr war ich dann im Bett und konnte wieder schlafen. Leider erschrickt man immer so sehr wenn mitten in der Nacht wenn man schon schläft der Alarm runter geht. Naja, Hauptsache der Mann ist wohlauf.

Zeugnisse sind da

Nun war es wieder so weit. Die Zeugnisse sind da.
Und wieder können wir zufrieden sein.
Moris hat ja nur eine Bewertung ohne Noten, aber die ist dafür absolut klasse. Er wurde außer bei seiner Schrift in allem gelobt, vor allem im Umgang mit den Mitschülern und Lehrern. Was will man mehr.
Bei Maik gab es natürlich wieder Noten. In Deutsch, Mathe, Englisch, und Sport gabs ne „zwei“ und in MeNuK* gabs ne „eins“. Ich denken auch da können wir zufrieden sein.
Beide werden in die nächste Klasse, also Moris in die zweite und Maik in die vierte versetzt. Am 15.09.2014 gehts dann weiter.
* Mensch/Natur/Kultur

Was für eine Nacht

Angefangen hat das ganze Elend als ich gegen 18 Uhr zu einem Dachstuhlbrand nach Wurmlingen alarmiert wurde.
Das war dann doch eher harmlos und wir konnten die längste Zeit unter einem Pavillion dem Regen trotzen.
Allerdings kam so viel Regen, dass wir schon über Funk hörten, was alles in der Umgebung passiert ist. Wir befürchteten, dass es wohl nicht mit dem kurzen Einsatz in Wurmlingen vorbei sein wird.
Und so wars dann auch. Kaum wieder zurück auf der Wache kam der Ausrückbefehl ins Landratsamt, um 100 Feldbetten einzuladen und damit in Liptingen in der Festhalle eine Notunterkunft für die Evakuierten des „Hühnerhofs“ – ein Hotel in der Nähe von TUT – ein zu richten.
in knapp 45 Minuten hatten wir das alles erledigt.
Während dessen bekamen wir mit, dass mittlerweile auch Teile von TUT unter Wasser stehen, da ein Auffangbecken für Hochwasser übergelaufen ist.
Also wurden wir wieder nach TUT zurück beordert um in der alten Festhalle noch eine Notunterkunft ein zu richten.
Alles in allem ging das ganze dann bis 2.30 Uhr.
Leider war das dann noch nicht alles, denn um da. 4.30 Uhr ging dann nochmal der Alarm los wegen einem Alarm der Brandmeldeanlage in einem Altersheim in TUT-Möhringen. Zum Glück wurde dieser Alarm nach ein paar Minuten wieder zurück genommen. Das wäre dann noch die Krönung gewesen.
Soviel zu meiner „tollen“ Nacht.
Gute Nacht.

Wenn man Krankenversichert ist…

… dann kann man was erzählen.
Kleine wahre Geschichte:
Vor ein paar Monaten begann die Odyssee. Schulterschmerzen und kribbeln im linken Arm. Diagnose: Karpaltunnelsyndrom. Soweit so gut. Jede Nacht wurde mit einer Schiene geschlafen, gebracht hat es aber nichts. Nach 4 Monaten gings wieder zum Arzt. Diesmal war es ein verklemmter Nerv in der Schulter der durch Krankengymnastik wieder besser werden sollte. Wurde aber immer schlechter.
Danach wieder zum Arzt. Der meinte, ein MRT wäre ganz gut. Dort hat sich dann ein Bandscheibenvorfall und ein -prolaps bestätigt. Dann gings mit dem Bericht aus dem MRT wieder zum Ortophäden. Der meinte, das sollte operiert oder mit Spritzen auskuriert oder mit Gymnastik oder oder oder. Da es in diesem Moment nicht sehr weh tat gab es auch keine Krankschreibung. Jetzt, nach 2 Tagen Briefe rumtragen sind aber wieder große Schmerzen da. Fahrradfahren ist ja auch nicht das beste bei einem Bandscheibenvorfall.
So und jetzt kommt der Kern der Geschichte. Der Orthopäde sagt, er schreibt niemand krank der keine Schmerzen hatte??!! Naja, also den Hausarzt angerufen. Der sagt, dafür ist der Orthopäde zuständig. Die AOK sagt, dann soll man sich halt einen anderen Orthopäden suchen, aber bekomm da mal einen Termin.
Und das alles nur, weil wir gesagt haben, wir wollen nicht gleich operieren, sondern erst mal alternativ etwas versuchen, Stichwort „Vitametik“.
Mal sehen was da noch draus wird. Mittlerweile sind wir mit der KÄV, also der Kassenärztlichen Vereinigung in Kontakt.
Werdet also nie krank, und wenn doch, dann sagts niemand!!!

Run&Fun erfolgreich beendet

Bei schönstem Sonnenschein waren unsere beiden Jungs erfolgreiche Teilnehmer des 11. Run%Fun in Tuttlingen.
Maik belegte von 106 Teilnehmern seines Jahrgangs den 20.Platz und Moris beendete als 12. von 78 Teilnehmern das Rennen.
Maik musste 1000m laufen und hat das in 4:11 Minuten erledigt und Moris die 500m in 1:47 Minuten.
Nächstes Jahr wird es für beide mehr, denn dann rutscht Moris in die 1000m Klasse und Maik muss sogar 2000m laufen.
Nach dem Run&Fun ist vor dem Run&Fun. Beide freuen sich schon drauf.

Wie in unserer Kindheit

Es gibt tatsächlich Dinge, die haben sich in den letzten 30 Jahren nicht verändert. Normalerweise gibt es kaum bis nichts mehr, bei dem man sich immer so alt fühlt.
Aber es gibt etwas:
DER RUMMELPlaTZ
Heute sind wir alle einfach mal hin um zu schauen was es so gibt, und dann auch gleich noch einen Spaziergang an der Donau zu machen.
Dabei ist uns aufgefallen, dass dort eigentlich noch immer die selben Fahrgeschäfte wie z.B. Spiegellabyrinth, Boxauto, Kinderkarussell, Schlittenfahrt, oder auch Süßwarenstände mit Zuckerwatte usw. gibt.
Dort sah es genau so aus wie vor 30 Jahren als ich wir „Alten“ noch Kinder waren. Und nicht nur das, auch die Musik war noch die selbe.
Das tat echt gut. Und Boxautofahren macht immer noch Spaß.
Auf jeden Fall haben wir den Nachmittag riesig genossen. Ist zwar immer noch ein kleines bis mittleres Geldgrab, aber auch das war es schon immer.
Irgendwie haben wir uns heute wieder wie Kinder gefühlt. Und unseren eigene Kindern hat es auch gefallen. Hoffentlich können die sowas dann auch nochmal erleben wenn sie mit ihren eigenen dann in 30 Jahren auf einen Rummel gehen.

Schwimmen ist Klasse

Wir waren während der heißen Tage 2x im Freibad. Abkühlung tut gut. Aber für die größte Überraschung hat unser großer gesorgt.
Er wollte unbedingt mal vom Turm springen. Wir haben ja gedacht der macht das sowieso nicht, aber von wegen.
Ich musste voraus springen und er ist direkt hinter her. Zuerst „nur“ vom 3er und dann sogar auch noch vom 5er.
Zu allem Überfluss hat er das ganze dann auch noch mit Köpfer gemacht. Das tat dann aber wohl etwas weh, denn die nächsten Sprünge waren wieder mit den Füßen voran.
In dem ALter habe ich mich das noch nicht getraut.

Genitiv ins Wasser, weils Dativ ist.